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Preistief, drohende Strafzölle und weitere Maßnahmen: Der beste Zeitpunkt zum PV-Kauf ist jetzt!

Solaranlagen sind jetzt günstiger als je zuvor, doch das könnte sich schon bald wieder ändern. Mit Preisen, die seit 2006 um fast 80% gefallen sind und der weiter geltenden Mehrwertsteuerbefreiung, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für den Einstieg in eine nachhaltige Energiezukunft. Doch die Anzeichen verdichten sich, dass die Preise wieder steigen - nicht zuletzt durch die Ankündigung politischer Maßnahmen, die inmitten der Energiewende in die völlig falsche Richtung gehen.
Aktualisiert am
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7 min

Strafzölle oder zollgleiche Maßnahmen könnten Solaranlagen deutlich teurer machen

1KOMMA5° CEO Philipp Schröder hat es im 1KOMMA5° Magazin schon angesprochen: Strafzölle könnten bald die Preise für Solaranlagen in die Höhe schnellen lassen

Diese Zölle sind als Reaktion auf die sinkenden Photovoltaikpreise und zum Schutz einheimischer Hersteller gedacht, können aber für Verbraucherinnen und Verbraucher eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. 

Sowohl in Deutschland als auch in der EU werden aus der Solarindustrie seit einigen Wochen Zölle auf Solaranlagen gefordert und von Politikern als eine Maßnahme diskutiert. Ein entsprechendes EU-Verfahren könnte schon im März oder April 2024 zu deutlich höheren Preisen für Verbraucher führen, bei einer Einführung auf deutscher Ebene könnte der Effekt sogar schon zum 1. Januar 2024 einsetzen. Die diskutierten Strafzölle drohen, die Kosten für Solaranlagen um bis zu 40% zu erhöhen. Das bedeutet, dass eine kleinere Anlage, die heute vielleicht 10.000 € kostet, in Zukunft 14.000 € kosten könnte.

Diese zusätzlichen Kosten würden nicht nur die Anschaffung, sondern auch die langfristige Wirtschaftlichkeit der Solaranlagen beeinträchtigen. Die Politik sendet somit genau das falsche Signal in den Markt. Denn gerade jetzt, wo Solaranlagen zum guten Standard der eigenen Energieversorgung werden und die größeren Stückzahlen zu einem sinkenden PV-Preis führen, lohnt sich der Umstieg für Kundinnen und Kunden besonders und beschleunigt somit auch die Energie-, Wärme-, und Mobilitätswende.

Resilienzbonus und Net Zero Industry Act: Der falsche Weg zum richtigen Ziel

In der deutschen Bundespolitik wird als eine weitere Möglichkeit, einheimische Hersteller zu fördern, derzeit ein sogenannter Resilienzbonus im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) diskutiert. Dieser Bonus ist eine geplante Maßnahme, die den Einsatz von in Europa hergestellten, teureren Photovoltaik-Komponenten finanziell unterstützen soll. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die europäische Solarindustrie zu stärken und die Abhängigkeit von Importen, insbesondere aus China, zu verringern. Während dies mittel- oder langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der lokalen Industrie fördern soll, droht es kurzfristig der Solarbranche und Verbrauchern zu schaden. Denn es würde unweigerlich zu deutlich höheren Preisen für Photovoltaikanlagen in Deutschland führen. Die Produktionskapazitäten in der EU reichen bei Weitem noch nicht aus, um die hohe Nachfrage und unsere Solar-Ausbauziele für das 1,5° Ziel zu decken. Die Abhängigkeit in kritischen Teilen der Wertschöpfungskette von Importen aus China besteht weiter. Strafzölle oder andere protektionistische Maßnahmen haben zudem bereits in der Vergangenheit zu scharfen Gegenreaktionen geführt, die die Lieferketten durcheinanderbringen und die Preise und Wartezeiten für Verbraucherinnen und Verbraucher in die Höhe treiben. 

Ähnliches gilt auch auf europäischer Ebene für den Net Zero Industry Act (NZIA). Dabei handelt es sich um einen legislativen Vorschlag der Europäischen Union, der darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie im globalen Rahmen zu stärken und gleichzeitig die Klimaziele der EU zu erreichen. Die vorgeschlagene Verordnung hätte in allen Mitgliedstaaten unmittelbare Wirkung. Auch hier steht zu befürchten, dass die im Kern gut gemeinte Förderung der europäischen Industrie zu steigenden Preisen bei Photovoltaikmodulen führen könnte. Damit wäre sowohl Verbraucherinnen und Verbrauchern, als auch den Ausbauzielen ein Bärendienst erwiesen. 

Zuletzt sind auch geopolitische Entwicklungen, wie die anhaltenden Spannungen zwischen China und Taiwan, Faktoren, die den Solarmarkt auch kurzfristig vor große Herausforderungen stellen könnten. Denn ein Krieg und damit verbundene Sanktionen würden die Verfügbarkeit von Solarmodulen unmittelbar erheblich einschränken.

Mehrwertsteuerbefreiung für PV: Zahle 0 statt 19 Prozent

Demgegenüber ist, neben dem Tiefstand der Photovoltaik Preises, die seit 1.1.2023 In Kraft getretene Mehrwertsteuerbefreiung für Photovoltaikanlagen ein weiterer finanzieller Anreiz, der deine Investition in erneuerbare Energien besonders attraktiv macht. Normalerweise würde man auf den Kaufpreis einer neuen Solaranlage 19% Mehrwertsteuer zahlen, wie es auch bis Ende 2022 der Fall war. Bei einer Anlage, die beispielsweise 10.000 € kostet, würdest du also zusätzliche 1.900 € allein an Steuern abführen. Dank der aktuell geltenden Steuerbefreiung bleibt dieser Betrag in deiner Tasche. Das bedeutet, du kannst deine Anfangsinvestition reduzieren oder direkt in eine leistungsfähigere Anlage investieren. Die Befreiung gilt momentan noch ohne zeitliche Befristung, sie kann jedoch durch neue Gesetzgebung ganz oder teilweise gekippt werden, wie es in Diskussionen um den Schutz heimischer Solarhersteller auch bereits als eine der Möglichkeiten zur Diskussion stand.

Historisch günstige Preise: Kein weiterer abwärtstrend zu erwarten

Laut dem Bericht des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben sich die Preise für Photovoltaikanlagen seit 2006 aufgrund technologischen Fortschritts, Skaleneffekten und Lerneffekten um über 75 % verringert. Zwischen 2010 und 2020 sind die Preise für PV-Module sogar um 90 % gesunken.

Preisentwicklung von PV-Anlagen seit 2006

Preisentwicklung von PV-Anlagen seit 2006 - Quelle: https://www.gruenes.haus/photovoltaik-preisentwicklung/

Diese Entwicklung macht Solaranlagen heute so günstig wie nie zuvor und unterstützt die Energiewende. Zuletzt schien jedoch ein Ende dieses seit Jahren andauernden Trends erreicht zu sein und die Preise stagnieren. Auf weitere Talfahrten zu hoffen, scheint daher nicht länger ratsam. Im Gegenteil: mit den sich anbahnenden Strafzöllen oder weitere Maßnahmen wie Resilienzboni und den Net Zero Industry Act könnten die Preise bald drastisch ansteigen.

Heute handeln und die nächsten Jahrzehnte entspannen

Die Mehrwertsteuerbefreiung und die aktuell noch niedrigen Preise machen den Kauf einer Solaranlage angesichts drohender Strafzölle und anderer Eingriffe gerade jetzt besonders attraktiv. Wenn du wartest, könnten in naher Zukunft deutliche Teuerungen durch verschiedene Maßnahmen auf dich zukommen. Diese mögen zwar langfristig mit der Stärkung der hiesigen Solarindustrie ein ehrenwertes Ziel verfolgen, gehen jedoch kurzfristig für Verbraucherinnen und Verbraucher einen Preisanstieg einher, der inmitten der Energiewende ein fatales Zeichen sendet und den Erfolg einer schnellen Energiewende gefährdet.

Eine Solaranlage ist nicht nur eine Investition in deine Zukunft, sondern auch in den Klimaschutz. Die Eigenstromproduktion ist zudem in Zeiten globaler Energiekrisen die wohl nachhaltigste Versicherung gegenüber Preisexplosionen. In Anbetracht der politischen Diskussion und geplanter Maßnahmen war es nie günstiger sich von Kohle, Öl und Gas unabhängig zu machen - darum lohnt es sich heute tätig zu werden, bevor das Pendel zurück schwingt.

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